In endless remembrance of

1 Million innocent babys

Zu Ostern: Das Leiden der Lämmer

 

(Text entnommen: Christen für Tiere https://christen-fuer-tiere.de/zu-ostern-das-leiden-der-laemmer)

"Ostern ist das älteste und höchste Fest im Christentum, zu dem wir Christen der Auferstehung Jesu gedenken. Entsprechend finden sich zahlreiche Rituale und Bräuche rund um die Osterzeit. Vielerorts wird an diesen Tagen traditionell das Osterlamm serviert, dabei gibt es heutzutage genügend Optionen für ein menschen- und tierfreundliches Osterfest!

 

Opfergaben in der Bibel

Das Lamm gilt im Alten Testament als klassisches Opfertier. In den sogenannten Brandopfern sahen die Menschen die einzige Möglichkeit, für ihre Sündhaftigkeit zu büßen und den Zustand des Friedens zwischen sich und Gott wiederherzustellen. Doch bereits im Alten Testament gab es Propheten, die das Opfern von Tieren kritisierten:

„Schlachtopfer lieben sie, sie opfern Fleisch und essen davon; der Herr aber hat kein Gefallen an ihnen.“ (Hosea 8, 13)

„Was soll ich mit euren vielen Schlachtopfern?, spricht der Herr. Die Widder, die ihr als Opfer verbrennt, und das Fett eurer Rinder habe ich satt; das Blut der Stiere, der Lämmer und Böcke ist mir zuwider. […] Bringt mir nicht länger sinnlose Gaben, Rauchopfer, die mir ein Gräuel sind.“ (Jesaja 1, 11-13)

Im Neuen Testament ist es Jesus selbst, der sich gegen die sogenannten Brandopfer ausspricht: „Steht nicht geschrieben: Mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker? Ihr aber habt eine Mördergrube daraus gemacht!“ (Markus 11,18)

Jesus lehrte die Menschen, ihr eigenes „inneres, sündhaftes Tier“ zu überwinden, um somit den Weg zurück zu Gott zu finden. Nicht der Tod führt den Menschen zu Gott, sondern das Leben! Wir sollten dieses Osterfest zum Anlass nehmen, die Botschaft Jesu erneut zu entfalten und das Zeugnis von Mitgefühl und Nächstenliebe in die Tat umzusetzen. Die österlichen Traditionen stehen in einem starken Widerspruch zur Botschaft Jesu, seiner Auferstehung und der Erneuerung unseres Glaubens.

Das Leiden der Schafe und Lämmer

Jährlich werden alleine in Deutschland über eine Million Schafe und Lämmer in Schlachthäusern getötet (Destatis 2014). Die Lämmer werden ihren Müttern bereits nach wenigen Wochen entrissen, gemästet und müssen ihr Leben deutlich vor Erreichen des ersten Lebensjahrs lassen. Die Mutterschafe werden anschließend erneut geschwängert. Werden die Tiere krank oder unfruchtbar, so sind sie meist nutzlos für den Landwirt und werden nach wenigen Jahren ebenfalls im Schlachthaus getötet.